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Spur der Steine (1966)

(Frank Meyer)



«Schädlich gegen Partei und Staat.»

Wilfried Maaß über Spur der Steine



DDR 1966
Regie: Frank Beyer
Buch: Karl-Georg Egel nach dem Roman von Erik Neutsch
Kamera: Günter Marczinkowsky
Darsteller: Manfred Krug (Hannes Balla), Krystyna Stypulkowska (Kati Klee), Eberhard Esche (Werner Horrath), Johannes Wieke (Hermann Jansen), Walter Richter-Reinick (Richard Trutmann), Hans-Peter Minetti (Heinz Bleibtreu)
Länge: 134 Minuten



Reaktionen:

• Die Parteimitglieder und die Funktionäre der Partei werden in dem Film mehr oder weniger stark abgewertet. [...] Abgesehen von dem schon Gesagten über die Probleme, mit denen sich die Funktionäre und Leitungen befassen, (Bettgeschichten statt Produktionsprobleme) muss auch die Darstellung der Leitungsorgane und ihrer Funktionäre sich gegen Partei und Staat auswirken. [...] Nimmt man alles in allem, dann wird in dem Film objektiv eine Konzeption und eine Tendenz spürbar und wirksam, die sich schädlich gegen Partei und Staat auswirkt.» Wilfried Maaß, damaliger Leiter der HV Film, am 4. Juli 1966 in einer «Argumentation zum Film Spur der Steine›»


Lesetipp: Ingrid Poss, Peter Warnecke (Hrsg.): Spur der Filme. Berlin: Christoph Links Verlag 2006.

Trailer (Quelle: filmportal)