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Idioten (1998)

(Lars von Trier)


«Der Film ist, formal wie inhaltlich, ein heftiger Schlag auf den Kopf des Betrachters, desorientierend und verstörend.»

Ekkehard Knörer, www.jump-cut.de



Dänemark 1998
Buch, Regie und Kamera: Lars von Trier
Darsteller: Bodil Jörgensen (Karen), Jens Albinus (Stoffer), Anne Louise Hassing (Susanne), Troels Lyby (Henrik), Nikolaj Lie Kaas (Jeppe)
Länge (DVD): 117 Minuten



Reaktionen:

• Es fällt schwer, Idioten zu mögen – und deswegen fällt es auch schwer, dem Film zu entkommen. (Christian Braad Thomsen in einer Broschüre anlässlich des Filmfestivals in Göteborg 1998)

• Einen Film zu beurteilen, der im Grunde ein kunstvolles Experiment oder einen Rorschachtest für Kinozuschauer darstellt, ist keine leichte Aufgabe. Dies ist die Art von Film, die zwischen Meisterstück und heillosem Fehlschlag schwankt, abhängig davon, wie der Zuschauer auf ihn reagieren möchte. (Jeremiah Kipp, www.filmcritic.com, 24. April 2000)

aus Lars v. Triers Tagebuch:
7. Juni 1998: Wir haben mit großem Vergnügen die Notwendigkeit diskutiert, im Film diverse erigierte Penisse und unterschiedliche Arten der Penetration zu zeigen. Dabei kamen die verschiedensten Lösungen auf den Tisch – als letztes die Back-up-Möglichkeit, einige von Trine Michelsens Freunden aus der harten Branche für die Nahaufnahmen zu bekommen. Aber mal sehen, wie es läuft. Es scheint als nähmen alle diesen Part gut gelaunt hin, und das ist ja phantastisch.
16. Juli: Da spielen welche Idioten, und gleichzeitig bumsen sie richtig. Das erzeugt eben genau die kleine Grenzüberschreitung, die diese Szene und dieser Film braucht.


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